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Alles rund um Rosen

Ihren Titel als Königin der Blumen trägt die Rosen zu Recht, denn sie fasziniert die Menschheit schon seit Jahrtausenden. Alleine ihr Anblick lässt uns an prächtige Rosengärten denken, die an Sommerabenden ihren betörenden Duft verströmen. Aus diesem Grund sind auch wir der blühenden Majestät verfallen – ob als Schnittblume im Blumenstrauß, Topfpflanzen oder Gartenrose. Und wie es sich für royale Schönheiten gehört, ranken sich um die Rose verschiedene Geheimnisse. Diese verraten wir dir jetzt!

Steckbrief: Gattung, Rosensorten und typische Merkmale

Rosen sind die namensgebende Gattung der Familie der Rosengewächse und allgemein in frei wachsende Wildrosen und gezüchtete Kulturrosen unterteilt. Und da es kaum eine andere Blume der Fachwelt so angetan hat, kannst du dich mittlerweile an über 200 Arten und 30.000 Rosensorten erfreuen – in unzähligen Blüten-, Farb- und Duftvarianten. So sind aus der Wildrose mit ihren typischen fünf Blütenblättern prächtige Varianten entstanden, die mit dicht gefüllter Blüte in der Vase brillieren. Ein Merkmal aller Wildrosen und fast aller Kulturrosen sind ihre Stacheln, umgangssprachlich auch Dornen genannt, die als Kletterhilfe und Schutz vor Tierfraß dienen.

Hagebutten sind die Früchte von Wildrosen und einigen halbgefüllten Rosen. Dichtgefüllte Sorten sind durch Zucht steril und bilden keinen Fruchtkörper aus. Die Rosenblüte startet im Mai mit zarten Knospen, feiert im Sommer Hauptsaison und klingt mit spätblühenden Herbstsorten aus. Als Schnittblume und Strauß kannst du natürlich das ganze Jahr Rosen bestellen.

Schon gewusst?

Seit 1952 vergibt eine internationale Jury die Goldene Rose von Baden-Baden und setzt somit einer erlesenen Neuheit die Krone auf. Wen wundert es da, dass die Rose sogar eine Wissenschaft ihr Eigen nennt: die Rhodologie.

Von der Ur-Rose zur Edelrose – ein Ausflug in die Geschichte der Rosenzucht

Wie fossile Funde belegen, wuchs die Ur-Rose schon vor 25 Millionen Jahren auf der Nordhalbkugel. Millionen Jahre später – nämlich vor rund 5000 Jahren – entdeckte man vor allem in Persien und China die Kunst der Rosenzucht und feierte die Erfolge in märchenhaften Rosengärten. Die aus China eingeführte Teerose führte dann im 18. und 19. Jahrhundert zu einem regelrechten Rosenboom in Europa. Kreuzungen der öfter blühenden Exotin mit europäischen Rosensorten standen im Mittelpunkt des botanischen Eifers, mit dem Ziel: Dauerblüte, gerader Wuchs, verbesserte Frosthärte und edle große Blüten. Sämtliche Eigenschaften vereint die Sorte La France, die 1867 ihren Einzug in die Rosenwelt hielt. Sie gilt als erste Teehybride, auch Edelrose genannt, und ist Vorreiterin für all die herrlichen Schnittrosen, die wir in der Vase lieben. Außerdem markiert sie einen weiteren Wendepunkt: Vorher gezüchtete Rosen zählt man zu den alten oder historischen Rosen, die danach zu den modernen Rosen.

Die Bedeutung der Rosen – was steckt dahinter?

Sie wird in Gemälden verewigt, in Gedichten verehrt und in Liedern besungen. Kurz: Die Rose zieht sich wie ein roter Faden durch Kunst, Literatur, Musik – und besonders die rote Rose gilt als Symbol der Liebe. Um zu beantworten, wie die Rose zu diesem Titel kam, müssen wir bei Adam und Eva anfangen. Denn Eva soll bei der Vertreibung aus dem Paradies eine Rose mitgenommen haben, um so in der weltlichen Welt ihre Liebe zu Adam zu demonstrieren. Ob als Symbol der Liebesgöttinnen Venus und Aphrodite oder Leidenschaft von Kaiserin Kleopatra – die Rose steht in der Regel für Liebe und romantische Blumengrüße. Aber je nach Farbe vermitteln sie auch andere Botschaften.
1. Rote Rosen
Zur Erinnerung noch einmal die Bedeutung der roten Rosen: Liebe, Leidenschaft und tiefe Zuneigung.

2. Rosa Rosen
Sie feiern die Schönheit, Jugend – und die junge Liebe.

3. Weiße Rosen
In Weiß gilt die Rose als Symbol für Unschuld, Reinheit und ewige Treue.

4. Gelbe Rosen
Sie stehen als Zeichen für Freundschaft und innige Verbundenheit.

5. Orangefarbene Rosen
In Orange vermitteln Rosen Optimismus, Glück und gute Laune.

Rosige Zeiten für Haus & Garten – 3 Rosenarten, die du kennen solltest

Filigrane oder große Blüten, zartes Apricot oder Tiefrot, in der Vase, als Dornröschen-Ranke im Rosengarten oder Zierpflanzen im Zimmer – die Königin der Blumen erfreut uns als ihr treuer Hofstaat mit traumhafter Vielfalt. Lerne 3 beliebte Rosenarten kennen, die garantiert deinen Blumengeschmack treffen.

1. Edelrosen (Teehybriden)

Sie gilt als absoluter Liebling der Floristik, ob als Rosenstrauß oder Arrangement mit anderen Blumenarten. Ein Grund, warum sich Edelrosen so gut als Vasenschmuck eignen, ist ihr langer gerader Stiel. Denn je üppiger ein Blumenstrauß, desto länger müssen die Stiele der einzelnen Schnittblumen sein. Ausschlaggebend für ihre Beliebtheit sind allerdings ihre großen gefüllten und edel geformten Blüten. Hinzukommt eine riesengroße Auswahl an verschiedenen Sorten – von nostalgisch bis extravagant.

2. Englische Rosen

Englische Rosen – das klingt doch gleich nach einem Spaziergang durch die historischen Parkanlagen britischer Herrenhäuser. 1961 gelang es dem Rosenzüchter David Austin, den Anmut alter Rosenarten mit den Eigenschaften moderner Exemplare zu vereinen. Als Ergebnis setzen sich Englische Rose aus zahlreichen kleinen Blütenblättern zusammen und verströmen einen betörenden Duft. So gehören sie zu den Beauty-Queens im Garten und liefern edlen Blütenschmuck für die Vase.

3. Zwergrosen

Die kompakten Zwergrosen wachsen nur zwischen 30 bis 50 Zentimeter hoch und bilden zierliche Blüten aus, die aber reich blühen. So bezaubern die Winzlinge in Kübeln auf Terrasse und Balkon oder als Topfpflanzen in deinem Zuhause. Genau wie andere Rosenarten gibt es sie in unterschiedlichen Blüten- und Farbvarianten, aber eben alles im Miniformat.

FAQ – Häufig gestellte Fragen

1. Welche Rosenarten gibt es noch?

Mit Wildrosen, Edelrosen, Englischen Rosen und Zwergrosen hast du ja schon einige Rosenarten kennengelernt. Bekannt und beliebt sind zum Beispiel auch Beetrosen, Bodendeckerrosen, Kletterrosen und Rambler.

2. Bilden alle Rosen Hagebutten aus?

Ungefüllte Wildrosen, aber auch halbgefüllte Sorten – etwa von Zwerg- und Kletterrose –tragen Hagebutten. Bei dichtgefüllten Rosen sind die Staub- und Fruchtblätter durch Veredelung in Blütenblätter umgewandelt, sodass die Blüten steril sind und keine Hagebutten ausbilden.

3. Ab wann gilt eine Rose als langstielig?

Laut geltender Norm sind langstielige Rosen durch eine Mindestlänge von 60 Zentimetern definiert. Im Blumenfachhandel erhältst du die edlen Schönheiten aber meist ab einer Länge von 70 Zentimetern.

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