Ein Angebot der fleurfrisch GmbH

Löwenmäulchen

Der Sommer steht vor der Tür das Löwenmäulchen zeigt ihre Pracht

Löwenmäulchen: Ein pflegeleichtes Blütenmeer in vielen Farben für Vase und Beet

Einst aus den warmen, trockenen Mittelmeerzonen zu uns gekommen ist das Löwenmäulchen oder Antirrhinum, wie sein botanischer Name lautet – aus heimischen Gärten nicht mehr wegzudenken. Dank seiner eng zusammenstehenden Blüten, die zusammen wie eine üppige Rispe wirken, entwickelt das einjährige Gewächs seine prachtvolle Farbenfülle. In Weiß, Gelb, Orange und verschiedenen Rosé- sowie Rottönen setzt das krautige Gewächs sonnige Akzente ins Beet, aber auch in den Balkonkasten oder Blumenkübel – und natürlich in höherer Form als Schnittblume auch in die Vase. Hier lässt sie sich zusammen mit anderen Sommerblumen wie Dahlien, Chrysanthemen, Astern, Rittersporn und Margeriten zu einem bunten Bouquet im Wildblumenstil zusammenstellen und bringt so sommerliche Stimmung auch in alle Innenräume.

Die Botschaft des Löwenmäulchens

Mit dem unerschrockenen König der Wildnis im Namen erwartet man eigentlich, dass das Löwenmäulchen ein Symbol für Stärke, Kampfeslust und Siegerpose ist. Aber tatsächlich steht das markante Gewächs mit seiner unübersehbaren Blüte für eine eher restriktive Eigenschaft – nämlich das Bewahren von Geheimnissen. So übermittelt ein Strauß aus oder mit Löwenmäulchen, dass Vertraulichkeiten bei dir gut aufgehoben sind und gemeinsam bewahrt bleiben. Eine schöne Botschaft, die passenderweise ganz ohne Worte durch die Blume gesagt werden kann.
Wenn du dich trotzdem fragst, woher das zarte Gewächs seinen Namen nun hat, liegt die Lösung in der Anordnung der Blütenblätter. Schaut man in den geöffneten Kelch hinein, erinnert das ein bisschen an den Rachen eines Löwen.

So umgibst du dich dauerhaft mit der Schönheit des Löwenmäulchens

Die ausdauernde Blüte des manchmal auch „Froschgoscherl“ genannten Löwenmäulchens dauert von Anfang Juni bis in den September. Ein überzeugendes Argument, sich diese natürliche Farbenpracht in das eigene Outdoor-Paradies zu holen. Im Topf, Kasten oder Beet schätzt das recht anspruchslose Gewächs trockenen, kalkarmen Boden und einen sonnigen bis halbschattigen Standort. Ein leicht saures Substrat fördert den Blütenreichtum, aber auch gängige Kübelpflanzenerde sorgt für eine gute Versorgung mit allen benötigten Nährstoffen. Regelmäßiges Düngen mit Kompost, Hornspänen oder Flüssigdünger für Blühpflanzen treibt das Wachstum an.

Das Löwenmäulchen an sich ist nicht mehrjährig, daher muss es jedes Jahr neu ausgesät werden. Das gelingt, indem die reifen Samenkapseln nach dem Abblühen abgesammelt werden. Dunkel und trocken überwintert lassen sich die herausgeschüttelten Samen ab Januar in Aussaatschalen ansetzen. Weil die Pflanze zu den sogenannten Kaltkeimern gehört, entwickelt sich die Saat am besten im Kühlschrank. Zum Keimen wechselt die Schale dann idealerweise an einen hellen und warmen Standort. Ab Mitte April können die Jungpflanzen mit einem idealen Pflanzabstand von zehn bis fünfzig Zentimetern an ihrem endgültigen Standort ausgepflanzt werden.

Eine Augenweide und ein nachhaltiger Beitrag zum Umweltschutz

Seine Schönheit und fröhliche Farbigkeit sind eigentlich schon genug gute Argumente, um sich mit dem Löwenmäulchen zu umgeben. Aber tatsächlich leistet die Pflanze auch unseren nützlichen Insekten wertvolle Dienste. Mit ihren Blüten lockt die Blume insbesondere Hummeln an, die sich revanchieren und durch das Weitertragen des Blütenstaubs zuverlässig um die Vermehrung kümmern. Im Herkunftsland Spanien übernehmen die Insekten diese Aufgabe sogar vollständig, anders als in unseren Breitengraden muss die Pflanze dort nicht extra kultiviert werden.

Pflege und Schutz des Löwenmäulchens

Hohe Ansprüche stellt die Pflanze nicht, was ihre Beliebtheit noch steigert. Wenn du ein paar Dinge berücksichtigst, wirst du viel Freude an diesem blühfreudigen Gewächs haben.
Für ein möglichst fülliges Blütenbild sollten die Triebe bei Jungpflanzen mit etwa zehn Zentimeter Bodenabstand abgeknipst werden. Und auch bei älteren Pflanzen trägt das regelmäßige Ausputzen zur Entwicklung eines dichten Blütenflors bei.
Hohe Sorten, wie die Antirrhinum majus, benötigen zudem eine Stütze für den geraden Wuchs.

Robust gegen Schädlinge, reagiert das Löwenmäulchen allerdings empfindlich auf Feuchtigkeit. Sowohl auf dem Blattwerk als auch am Wurzelwerk kann dauerhafte Nässe der Pflanze schaden. Pilzkrankheiten wie Löwenmaulrost, echter oder falscher Mehltau lassen sich vermeiden, wenn die Gewächse nach einem Regen auch schnell wieder abtrocknen können. Auch daher ist ein sonniger und luftiger Standort die erste Wahl. Stehendes Gießwasser im Kübel oder zu lehmiger Boden würden die Wurzeln faulen lassen, wenn nicht rechtzeitig reagiert und umgetopft wird.

Und in der Vase? Wichtig ist, das Löwenmäulchen stets blattlos in das Gefäß zu stellen. Dazu sollten alle Seitentriebe vom Stängel entfernt werden, bevor du die frisch angeschnittene Blume idealerweise bis zur Hälfte ins frische, kalte Wasser stellst. Für eine lange Haltbarkeit sollte die Vase weder im direkten Sonnenlicht noch in der Nähe einer Obstschale stehen. Und weil das Löwenmäulchen viel Wasser braucht, muss dieses regelmäßig kontrolliert und nach Bedarf auffüllt werden.
Kontaktformular
·
Service-Telefon: 02839 – 85 43 999
Du erreichst uns von Montag bis Freitags zwischen 8:00 - 20:00 Uhr und Samstags zwischen 8:00 - 14:00 Uhr.
Erinnerung gelöscht
Deine Erinnerung wurde erfolgreich gelöscht.
Abonnement-Erinnerungen abbestellt
Du wirst für dein ALDI Blumen-Abo keine E-Mail-Erinnerungen mehr bekommen.