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Gerbera-Pflege - Tipps für Schnittblumen, Topf- und Gartenpflanzen

Sie leuchten in allen Farben des Regenbogens und gehören zu den beliebtesten Blumen überhaupt. Denn die Gerbera lässt sich ganz wunderbar mit jeder anderen Schnittblume kombinieren, ist aber auch als Einzelblüte äußerst dekorativ. Gleiches gilt für ihre kleine Schwester, die Germini. Die farbenfrohen Stimmungsmacherinnen sind mittlerweile aus keinem Strauß mehr wegzudenken, haben im Garten oder als Topfpflanze aber eher noch Seltenheitswert. Egal für welche Variante du dich entscheidest – mit unseren Tipps zur Schönheitspflege sorgst du für lange Blütenpracht.

Wissenswertes rund um die Gerbera

Die Gerbera gehört zur Familie der Korbblütler und stammt aus Afrika, Asien und Madagaskar. Neben der Gerbera jamesonii sind noch rund 45 weitere Arten bekannt. Zur Gattung der Gerbera gehört auch die Germini, die sich lediglich durch die Größe unterschiedet. Während die Gerberablüte auf einen Durchmesser von 12 Zentimeter kommt, liegt die zierliche Germini bei 6 – 9 Zentimetern. Was hättest du denn gerne: Sonnengelb, Knallorange, Tiefrot oder zweifarbig? Das Herz der Blüte in Schwarz oder Grün? Einfache Blüten, gefüllt, spinnenblütig oder puschelig wie kleine Pompons? Die Gerbera hat viele hübsche Gesichter, und es werden dank fleißiger Veredelung ständig mehr. Als ganzjährige Schnittblume ist sie eigentlich immer Blume des Monats, im Topf und Garten kann sie von Mai bis September bunte Blüten treiben.

Wie du deine Gerbera als Schnittblume richtig pflegst?

Gerbera können mit folgenden Pflegetipps bis zu 14 Tage mit fröhlicher Blütenpracht begeistern. Da die populäre Mini-Variante zur Gattung der Gerbera gehört, gelten für die Germini-Pflege dieselben Hinweise.

1. Die passende Vase


Wähle für deinen Gerberastrauß eine saubere und am besten mittelgroße Vase. Denn ihre Blüten sind im Verhältnis zu den Stielen eher schwer, weshalb es wichtig ist, dass die Stiele gut gestützt sind.

2. Gerbera anschneiden


Die Stiele mit einem sauberen scharfen Messer schräg anschneiden, damit die durstige Damen genügend Wasser aufnehmen können. Die Stiele sollten alle drei bis vier Tage erneut angeschnitten werden.

3. Auf den Wasserstand kommt es an


Sauberes Wasser mit Blumennahrung sorgt bei der Gerbera für Wohlfühlfeeling. Allerdings sollten ihre Stängel nur ca. 2 Zentimeter tief im Wasser stehen, denn sonst weichen die Stiele auf oder faulen gar. Für die optimale Wasserqualität das Wasser alle 2 Tage auswechseln.

1. Schon gewusst?


Kermit, Ketchup, Babyface, Nacho und Banana – was die Sortennamen betrifft, stellt die Gerbera alles in den Schatten. Und selbst „Promis“ von Mozart bis Elvis kannst du dir in blumiger Gestalt nach Hause holen.

Wie du deine Gerbera im Topf richtig pflegst?
Mit ihrem sonnigen Gemüt ist die Gerbera als Zimmerpflanze eine zauberhafte Mitbewohnerin. Wenn du Fragen zur Pflege hast, kommen hier die passenden Antworten:

Gesundheitscheck beim Kauf


Ihre Blätter sollten kräftig grün sein und keine Anzeichen von Schädlingen wie Blattläuse, Weiße Fliege und Spinnmilben aufweisen. Außerdem gehört die Gerberafäule zu ihren typischen Krankheiten, die vor allem bei Staunässe und Überdüngung entsteht. Dann kann die Topfpflanze leider nur noch entsorgt werden.

Der ideale Standort


Hier ist die Gerbera etwas eigen: Sie mag es hell, warm und sonnig, aber bitte keine pralle Mittagssonne, Zugluft oder Heizungshitze. Im Sommer darf sie auf Balkon oder Terrasse umziehen, muss aber vor starker Sonneneinstrahlung, Wind und Regen geschützt sein. Zum Überwintern ist ein heller Ort bei kühlen 12 – 15 Grad Celsius gefragt.

Richtig gießen


Zwar liebt die Gerbera Wasser und gleichmäßig feuchte Erde, aber „nasse Füße“ sind fatal. Also gieße die Topfpflanze regelmäßig, aber achte darauf, dass keine Staunässe entsteht. Im Winter braucht sie nur alle 14 Tage ein wenig frisches Wasser.
Verblühtes entfernen

Regelmäßig düngen & Verblühtes entfernen


Von Mai bis September solltest du jede Woche eine kleine Menge Flüssigdünger in das Gießwasser geben. Regelmäßig die verblühten Blüten der Gerbera schneiden, so regst du sie an, neue Blütenstände zu entwickeln.

Ab nach draußen – Tipps für die Gerbera im Garten

Auch im Garten sorgt die Gerbera für sommerliche Leichtigkeit. Ende Mai ist der ideale Zeitpunkt, um sie ins Freiland zu setzen – an einem sonnigen Plätzchen, das aber mittags etwas schattig ist. Entweder du erfreust dich an der Blühschönheit als einjährige Blumenpflanze oder holst sie zum Überwintern ins Haus, denn die Gerbera ist nicht winterhart. Aber Überraschung: Gerbera Garvinea heißt eine neue Züchtung, die bis minus fünf Grad Celsius standhält und im Garten verbleiben kann. Blütenstiele und Blätter nicht entfernen und als Winterschutz zum Beispiel mit Stroh abdecken.

FAQ – Häufig gestellte Fragen

Mit welchen Schnittblumen kann ich die Gerbera kombinieren?


Wunderschöne Blumen-Partnerschaften geht die Gerbera zum Beispiel mit Rosen , Tulpen, Anemonen, Freesien, Chrysanthemen und Hortensien ein.

Hilfe, meine Gerbera in der Vase lässt den Kopf hängen


Reinige die Vase gründlich und fülle sie wieder 2 Zentimeter hoch mit frischem Wasser samt Blumennahrung. Dann schneide die Stielenden der Gerbera noch einmal ein Stück ab, bevor es zurück in die Vase geht.

Meine Gerbera im Garten ist nicht winterhart- was kann ich tun?


Grab die Gerbera im Herbst mit Wurzelballen aus, setz sie in einen Topf und beachte unsere Pflegetipps für die Gerbera als Zimmerpflanze. Ende Mai geht’s dann wieder raus in den Garten.

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